Erfolgsgeschichten aus Hessen


Hessische IT-Branche zu Besuch in Brüssel: Herausforderungen und Chancen für die Informationstechnologie in Europa

Teilnehmer der IKT-Reise nach Brüssel „Wir bringen Sie in direkten Kontakt mit wichtigen Vertretern der EU-Kommission.“ Unter diesem Motto luden das Hessische Wirtschaftsministerium und das EEN Hessen Unternehmer und Wissenschaftler aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) am 24. und 25. September zu einem Besuch nach Brüssel ein. Das EEN Hessen und die Vertretung des Landes Hessen in Brüssel, die die Rolle des Gastgebers übernahm, organisierten die Reise gemeinsam.

Die rund vierzig Teilnehmer trafen dort hochrangige Experten der EU-Kommission und erfuhren aus erster Hand, welche Ziele und Förderschwerpunkte die Europäische Union im Bereich der IKT bis 2020 verfolgt. Höhepunkt des Besuchs war die Rede von Constantijn van Oranje-Nassau, Kabinettschef der Vize-Präsidentin Neelie Kroes. Mit dem Prinz der Niederlande diskutierten die Teilnehmer über zukünftige Herausforderungen und Chancen des IKT-Sektors.

Der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir erläutert, warum das Land Hessen eine solche Reise anbietet: „Die IKT-Branche ist die stärkste Technologiebranche in Hessen. Rund 10.000 Unternehmen mit zusammen 120.000 Beschäftigten erwirtschaften ca. 40 Milliarden Euro Jahresumsatz. Mit diesem Besuch in Brüssel wollten wir Vertretern der hessischen IKT-Branche die Chance bieten, aktuelle Informationen von Brüsseler Experten über die Zukunft der Informationstechnologien in Europa und über Fördermöglichkeiten wie Horizon 2020 zu erhalten. Damit wollen wir dazu beitragen, dass Hessen weiter zu den führenden IKT-Standorten in Europa gehört“.

Dr. Harald Schöning, Head of Research der Software AG in Darmstadt, lobte die Veranstaltung: „Der Besuch in Brüssel bot eine hervorragende Gelegenheit, mit Vertretern der EU über Herausforderungen und Chancen der IKT-Branche zu diskutieren und die Sichtweisen der EU zu erfahren. Der aktive Austausch mit Vertretern hessischer Ministerien und die Vernetzung zwischen den Teilnehmern trugen zu der gelungenen Veranstaltung bei.“
Florian Hofmann, Geschäftsführer der redpeppix GmbH in Wiesbaden, ergänzte: „Für uns als Technologie-Inkubator war die EU-Reise eine wertvolle Chance, direkte Kontakte in die EU und die deutsche Förderlandschaft aufzubauen. Eine lohnende Netzwerkveranstaltung auf EU-Ebene.“  

In Horizon 2020 können innovative Forschungs- und Innovationsprojekte gefördert werden. Es bietet attraktive Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen, um neue Technologien und Produkte voranzutreiben sowie internationale Netzwerke zu knüpfen.

Für Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH, ergeben sich aus einer Beteiligung an europäischen Förderprogrammen wie Horizon 2020 große Chancen für Unternehmen, die sich im globalen Wettbewerb behaupten müssen: „Mit dem Zugang zu neuem Know-how, der internationalen Vernetzung sowie der Erschließung neuer Anwendungsbereiche und Märkte können Unternehmen ihre Position ausbauen und nachhaltig stärken.“


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